• Bhagavad Gita

    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 43 – Arjuna wähnt sich als Zerstörer religiöser Riten

    Arjuna spannt hier noch einmal den (sprachlichen) Bogen von seinem bevorstehenden Handeln – nämlich der Vernichtung seiner Feinde – über die Vernichtung von Familien, der Vermischung der Kasten bis hin zur Vernichtung der ewigen religiösen Riten.

    Willst du dein Yogawissen erweitern und vertiefen, dann kannst du die Yogalehrer Ausbildung bei uns absolvieren. Hier findest du mehr dazu.

    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 43 – Arjuna wähnt sich als Zerstörer religiöser Riten

    Arjuna spannt hier noch einmal den (sprachlichen) Bogen von seinem bevorstehenden Handeln – nämlich der Vernichtung seiner Feinde – über die Vernichtung von Familien, der Vermischung der Kasten bis hin zur Vernichtung der ewigen religiösen Riten.

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    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 42 – Auch die Ahnen wären betroffen

    Durch die regelmäßige Darbringung von Opfergaben konnten auch Menschen die nicht den Weg der Entsagung und des ausschließlichen Dienstes am Höchsten ihren Ahnen Frieden schenken. Sollten diese Opfergaben aber nun ausbleiben, weil niemand mehr die Familienriten für wichtig erachtete, so wären die Ahnen verdammt ein Leben als immaterielle Geister zu fristen – unfähig sich durch Reinkarnation weiter zu entwickeln.

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    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 42 – Auch die Ahnen wären betroffen

    Durch die regelmäßige Darbringung von Opfergaben konnten auch Menschen die nicht den Weg der Entsagung und des ausschließlichen Dienstes am Höchsten ihren Ahnen Frieden schenken. Sollten diese Opfergaben aber nun ausbleiben, weil niemand mehr die Familienriten für wichtig erachtete, so wären die Ahnen verdammt ein Leben als immaterielle Geister zu fristen – unfähig sich durch Reinkarnation weiter zu entwickeln.

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    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 41 – Arjuna warnt vor einer möglichen Vermischung der Kasten

    Durch Gottlosigkeit – d.h. wenn aufgrund fehlender Ausübung von Ritualen die Verbundenheit zum Göttlichen im alltäglichen Leben, das Bewusstsein für die Allverbundenheit aller Dinge, verloren gegangen ist – bestünde die Gefahr, dass sich die Kasten vermischen. Das wäre insofern dramatisch, als dass ein Kastensystem – abgesehen von seinen Nachteilen, die wir aus heutiger Perspektive darin sehen – dafür sorgte, dass bestimmtes Wissen und bestimmte Kulturtechniken weitergegeben wurden und so der Menschheit erhalten blieben. Damals gab es noch keine großen Bibliotheken, kein Internet – und nur wenige Menschen waren überhaupt gebildet genug, kulturelles Wissen und kulturelle Fähigkeiten weiterzugeben. Deswegen war es wichtig, dass es Gruppen von Menschen gab, die in der Verantwortung standen, sich diesen Aufgaben anzunehmen. Das bedeutete auf der anderen Seite auch, dass sie von anderen Gruppen darin unterstützt wurden, indem durch diese ihre weltlichen Grundbedürfnisse erfüllt wurden. Insofern war das Kastenwesen durchaus notwendig und sinnvoll zur damaligen Zeit mit ihren damaligen Umständen. Und erst durch das Kastensystem konnten wir uns als Menschheit überhaupt erst soweit entwickeln, dass wir es heute reflektieren, kritisieren und etwas noch stimmigeres entwickeln und verbreiten können. Insofern kann man Arjunas Angst durchaus als berechtigt sehen.

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