• Bhagavad Gita

    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 41 – Arjuna warnt vor einer möglichen Vermischung der Kasten

    Durch Gottlosigkeit – d.h. wenn aufgrund fehlender Ausübung von Ritualen die Verbundenheit zum Göttlichen im alltäglichen Leben, das Bewusstsein für die Allverbundenheit aller Dinge, verloren gegangen ist – bestünde die Gefahr, dass sich die Kasten vermischen. Das wäre insofern dramatisch, als dass ein Kastensystem – abgesehen von seinen Nachteilen, die wir aus heutiger Perspektive darin sehen – dafür sorgte, dass bestimmtes Wissen und bestimmte Kulturtechniken weitergegeben wurden und so der Menschheit erhalten blieben. Damals gab es noch keine großen Bibliotheken, kein Internet – und nur wenige Menschen waren überhaupt gebildet genug, kulturelles Wissen und kulturelle Fähigkeiten weiterzugeben. Deswegen war es wichtig, dass es Gruppen von Menschen gab, die in der Verantwortung standen, sich diesen Aufgaben anzunehmen. Das bedeutete auf der anderen Seite auch, dass sie von anderen Gruppen darin unterstützt wurden, indem durch diese ihre weltlichen Grundbedürfnisse erfüllt wurden. Insofern war das Kastenwesen durchaus notwendig und sinnvoll zur damaligen Zeit mit ihren damaligen Umständen. Und erst durch das Kastensystem konnten wir uns als Menschheit überhaupt erst soweit entwickeln, dass wir es heute reflektieren, kritisieren und etwas noch stimmigeres entwickeln und verbreiten können. Insofern kann man Arjunas Angst durchaus als berechtigt sehen.

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    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 40 – Arjuna verweist auf die Folgen des Tötens von Familienmitgliedern

    Spirituelle Energien wurden im alten Indien – und werden es heute immer noch – durch viele Riten aufrecht erhalten. Zentraler Ort für diese waren neben Tempeln vor allem die Familien.
    Arjuna weist nun darauf hin, dass mit dem Töten von Familienmitgliedern – und erst recht mit dem Auslöschen ganzer Familienzweige – auch der Spiritualität, der Verbundenheit mit dem Göttlichen, ein Abbruch getan würde.

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    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 40 – Arjuna verweist auf die Folgen des Tötens von Familienmitgliedern

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    Arjuna weist nun darauf hin, dass mit dem Töten von Familienmitgliedern – und erst recht mit dem Auslöschen ganzer Familienzweige – auch der Spiritualität, der Verbundenheit mit dem Göttlichen, ein Abbruch getan würde.

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    Bhagavad Gita Kapitel 1 Vers 39 – Arjuna verlangt es nach einsichtigem Handeln

    Arjuna gesteht seinen Gegnern zu, gierig zu sein und göttliche Gesetze – nämlich das Gebot, keine Familienmitglieder zu töten – zu missachten. Seiner Meinung nach gebietet ihm jedoch seine tiefere Einsicht, dass er dies nicht ebenso mache – sondern stattdessen die göttlichen Gesetze achte. Das würde dann bedeuten, nicht gegen seine Gegner zu kämpfen. Mehr über die Bhagavad Gita findest du hier.

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    Arjuna gesteht seinen Gegnern zu, gierig zu sein und göttliche Gesetze – nämlich das Gebot, keine Familienmitglieder zu töten – zu missachten. Seiner Meinung nach gebietet ihm jedoch seine tiefere Einsicht, dass er dies nicht ebenso mache – sondern stattdessen die göttlichen Gesetze achte. Das würde dann bedeuten, nicht gegen seine Gegner zu kämpfen. Mehr über die Bhagavad Gita findest du hier.

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