• Bhagavad Gita

    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 18 – Jeder Schein hat per se ein Ende

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    Krishna argumentiert, dass wenn alle Körper von Natur aus ein Ende hätten, er sich nicht darum sorgen bräuchte, diese zu erhalten. Er könne sich stattdessen voll auf seine höheren, zu verwirklichenden Ziele konzentrieren – und entschlossen kämpfen.

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 17 – Das Selbst ist unzerstörbar

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    Krishna wiederholt, dass das Wirkliche – das nicht identisch ist mit der Schöpfung, sondern sie durchdringt – nicht zerstört werden kann. Von niemandem.

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 16 – Die Welt ein Schein, Das Selbst das Sein

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    Krishna drückt mit anderen Worten aus, dass die Schöpfung eine Illusion ist – eine bloße Spiegelung der Wirklichkeit. Die Erscheinungen dieser Welt kommen und gehen wie Reflektionen. Die Wirklichkeit bleibt ewig unveränderlich. Sie kann nicht zerstört werden.

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 15 – Gleichmut führt zu Unsterblichkeit

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    Krishna erklärt Arjuna, dass Gleichmut eine Voraussetzung ist, die Unsterblichkeit zu erlangen. Das raum– und zeitlose Innere einer jeden Person, eines jeden Wesens und jeder sonstigen Erscheinung ist unsterblich. Sterben ist ein Phänomen, das es nur in Raum und Zeit gibt. Wer sich seiner raum- und zeitlosen Dimension bewusst ist, nimmt immer noch auch sinnlich wahr, hat auch immer noch Gefühle und Gedanken. Doch er sieht diese jetzt als grobstofflichen Ausdruck seiner unsterblichen Essenz, die sich in Raum und Zeit manifestiert. Die Identifikation mit seiner Essenz ist größer geworden, als die mit seinen Gefühlen, Gedanken und sinnlichen Wahrnehmungen. Gleichmut gegenüber sinnlichen Wahrnehmungen, Gefühlen und Gedanken kommt automatisch, wenn die Aufmerksamkeit mehr auf die einem innewohnenden transpersonalen Aspekte seines Wesens gelenkt wird. Mehr Informationen über Yoga, Meditation und Spiritualität findest Du unter http://www.yoga-vidya.de

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 14 – Übe Gleichmut

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    Krishna erklärt Arjuna noch einmal, wie Freude und Schmerz entstehen. Eben jener Schmerz, den auch er (Arjuna) gerade verspürt – und der sein Urteil gerade stark beeinflusst. Es gelte, den Sinneseindrücken gegenüber gleichmütig zu sein – und sowohl das freude– als auch das leidauslösende zu ertragen. Letztlich geht es nicht um diese äußeren Erscheinungen. Sie sind nur Auslöser von Gefühlen wie Freude und Schmerz – sie rufen sie nur hervor. Die eigentliche Realität erschliesst sich einem erst, wenn man sich nicht länger voll an diesen äußeren Erscheinungen aufhängt – d.h. sie nicht länger als Ursache seiner Gefühle sieht. Wenn man die Ursache seiner Gefühle dann in seinem raum– und zeitlosen Inneren findet, dann entwickelt ich Gleichmut den äußeren Dingen gegenüber automatisch.

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