• Bhagavad Gita

    Kursprogramm Yoga Vidya Bad Meinberg 2019

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    Eine große Vielfalt an Angeboten bei Yoga Vidya in Bad Meinberg.

    Kostenlose Info-Abende • Tag der offenen Tür 7.4.19 • Weltyogatag am 16.06.19 • Konzerte • Yogakurse • Entspannungs- und Meditationskurse • Abendworkshops • Yogatherapie • Tagesseminare • Wochenende-Seminare • Ayurveda • Ayurveda-Wellness • Yogalehrerausbildung • Shop • Offene Yogastunden

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 38 – Handeln um des Handelns Willen

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    Sünde wird hier verstanden als ein Handeln, welches neues Karma generiert. Dies sei der Fall, wenn man beim Handeln ein bestimmtes Ergebnis bevorzuge. Man würde dann folglich entweder einen „Sieg“ erleben oder eine „Niederlage“. Dieser Art des Handelns ist gemein, dass die Aufmerksamkeit dabei auf bestimmte mentale Konstrukte gelenkt wird – die es zu erlangen oder zu vermeiden gilt. Der jenseits mentaler Abbildungen liegende gegenwärtige Moment, der so ist wie er ist, wird dabei gerne „übersehen“. Diese Bevorzugung der im Vergleich zur unendlich reichen Gegenwart so beschränkten mentalen Konstrukte, diese Nicht-Wertschätzung des lebendigen Augenblicks, wird als „Sünde“ bezeichnet. Arjuna soll nun seine Aufmerksamkeit nicht auf Gewinn oder Verlust richten, Sieg oder Niederlage, sondern sich der sich für ihn ergeben habenden gegenwärtigen Konstellation aus Ergebnissen vergangener Handlungen hingeben – und kämpfen.

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 37 – Krishna stellt den Sieg in Aussicht

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    Wenn Arjuna im Kampf getötet würde, hätte er dennoch die ihm durch seine Rolle übertragenen Aufgaben erfüllt – und wäre somit frei von dieser. Er könnte dann voranschreiten und anderes Karma in einem anderen Körper mit anderen Rollengeflechten abarbeiten. Wenn Arjuna im Kampf siegen würde, hätte er ebenfalls seine Rollenaufgabe erfüllt – und könnte zudem noch sein materielles Leben genießen. So oder so, argumentiert Krishna, führe der Eintritt in den Kampf zu einem wünschenswerten Ergebnis.

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 36 – Konform gehen um Schmerz zu vermeiden?

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    Krishna schürt in Arjuna Angst vor dem, was seine Feinde von ihm denken könnten, wenn dieser sich von der Schlacht abwände. Er versucht Krishna davon zu überzeugen, dass der bei solchen Schmähungen empfundene Schmerz sehr groß sei – und dass es sich deshalb lohnt, etwas zu tun, um diesen zu vermeiden.

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    Bhagavad Gita Kapitel 2 Vers 35 – Ansehen als Handlungsmotivation?

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    Krishna macht Arjuna bewusst, dass das Ansehen seiner Person bei seinen Mitmenschen vermutlich drastisch sinken würde, wenn er nicht kämpfen würde. Gleichwohl diese Argumentation bedenklich ist – denn welchem Zweck dient es, mich ohne weitere Reflektion so zu verhalten, wie ich denke, dass ein anderer denkt, das es „richtig“ wäre, mich so zu verhalten -, deuten die Worte Krishnas darauf hin, dass ein bloßes Nicht-kämpfen-Wollen höchstwahrscheinich zu Verwirrung bei seinen Mitmenschen führen könnte. Dies entspräche in der Tat nicht der Aufgabe einer Führungsperson, wie sie Arjuna darstellt. Würde Arjuna jedoch seine Motivation klar gegenüber seinen Mitmenschen äußern – wie es zum Beispiel Gandhi getan hat: der zwar für bestimmte Werte und deren Manifestation in dieser Welt streiten wollte, aber nicht gegen seine Mitmenschen -, wäre seiner Führungsaufgabe – Orientierung zu geben – wieder entsprochen.

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